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Mumien: eine geheimnisvolle Welt
An Ägypten denkt wohl jeder wenn er von Mumien hört und an prunkvolle Pharaonengräber. Aber auch in anderen Kulturkreisen präparieren Menschen seit Jahrhunderten die Körper ihrer Verstorbenen für die Nachwelt. Zum Weiterleben im Jenseits, so glaubten sie, braucht der Verstorbene auch einen Körper. Aber auch die Natur sorgt dafür, dass Körper, auch ohne menschliches Zutun, bis in unsere Zeit überdauern.
Mumien sind wichtige Zeugnisse aus längst vergangenen Epochen, vor allem für ArchäologenInnen. Vieles was wir heute über die Vergangenheit wissen, entstammt von Toten. Vor allem Gräber, Mumien, Knochen und Beifunde sind für die Forscher wahre Archive und verraten Details über die Lebensweise vergangener Generationen, über Krankheiten und Todesursachen.
Aber Mumien rufen bei vielen Personen welche die Ausstellung besuchen auch ein gewisses Gruseln hervor. Fasziniert aber auch fragt man sich, was das wohl für ein Mensch gewesen sein mag, der im Moor, in der Wüste oder im Eis seinen Tod fand. Es sind stumme Zeugen der Vergangenheit,d ie uns an die eigene Sterblichkeit erinnern.
In Bozen findet noch bis zum 25. Oktober 2009 im Südtiroler Archäologiemuseum die Sonderausstellung „Mumien – der Traum vom ewigen Leben“ statt. Die Ausstellung bietet mit einer großen Vielfalt an Mumien und Objekten den Stoff, um sich dieser fremden, geheimnisvollen, längst vergangenen Welt bedächtig zu nähern.
Unerwartete Begegnungen werden Sie bei dieser Entdeckungsreise durch vergangen Kulturen erleben.
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