|
Südtirol >
Interessantes >
Sommer Aktiv >
Meraner Höhenweg
Der Meraner Höhenweg in Südtirol
Klar und frisch ist die Luft entlang der knapp 100
Kilometer und der 5.000 Höhenmeter die entlang des
Meraner Höhenweges in der Texelgruppe zu
überwinden sind. Aber weil der Meraner Höhenweg als
Rundtour angelegt ist, kann der Einstieg ins
Wandervergnügen ganz nach Gusto gewählt werden.
Man kann den Meraner Höhenweg eher gemütlich in vier
bis sechs Tagen gehen, oder man sucht sich die
schönsten Abschnitte aus. Ein beliebter Startpunkt
ist das Gasthaus Hochmuth oberhalb von
Dorf Tirol,
aber auch das Dörfchen Katharinaberg im Schnalstal
oder Pfelders, ein kleiner Weiler im Passeiertal.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es am laufenden
Band und deshalb ist die hier beschriebene
Etappeneinteilung auch nur ein Beispiel, wie man
den Meraner Höhenweg einteilen kann:
1. Tag: Pfelders - Magdfeld
Teils Forst- oder Höfestraßen, teils auch kleinere
Fußsteige, nirgends problematisch;
Routenverlauf: Pfelders – Bergkristall –
Innerhütt – Außerhütt (kann man auch per Bus erreichen)
– Ulfas – Christl – Eggerhof – Matatz – Gruberhof -
Magdfeld
Gehzeit: 7 Stunden bzw. 5 ½ Stunden ab Außerhütt
Höhenmeter: Aufstieg 750; Abstieg 1220
2. Tag: Magdfeld – Hochganghaus
Meist bestens ausgebaute Bergwanderwege, abschüssige
Passagen sind mit Ketten gesichert; über dem Passeiertal
auch noch einzelne Straßenabschnitte; abwechselnd Wald
und offene Flanken, Trittsicherheit notwendig;
Routenverlauf: Magdfeld – Schafflerhof – Gand –
Gstear – Gasthaus Brunner/Vernuer – Bergrast –
Longfallhof – Talbauer – Hochmuth – Hans-Frieden-Weg –
Leiteralm – Hochganghaus
Gehzeit: 7 ½ Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 1250, Abstieg 560
3. Tag: Hochganghaus – Pirchhof
Kürzere, aber dafür anspruchsvollere Etappe mit
schmalen, holprigen Abschnitten die Trittsicherheit
erfordern.
Routenverlauf: Hochganghaus – Goidner Alm – Hohe
Wiege – Tablander Alm – Nassereith – Giggelberg –
Hochforch – Lahnbach – Pirchhof
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 600, Abstieg 1000
4. Tag: Pirchhof – Eishof
Überwiegend gute Verbindungswege von Hof zu Hof, kaum
ausgesetzte Stellen; zwischendurch werden Bergstraßen
berührt, größtenteils aber Naturwege, ab Vorderkaser
dann breiter Almgüterweg.
Routenverlauf: Pirch – Grub – Galmein –
Innerforch – Lint – Innerunterstell – Wald – Kopfron –
Wand – Unterperfl – oberhalb Katharinaberg – Montfert –
Pfossental – Vorderkaser – Mitterkaser – Rableidalm –
Eishof
Gehzeit: 6 ¾ Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 1130; Abstieg 500
5. Tag Eishof – Pfelders
Übers Eisjöchl – ehemaliger Militärweg, serpentinenreich
und flach angelegt, wandertechnisch problemlos, aber
wegen der Höhe Ernst zu nehmen. Im Pfelderer Tal
gemütlicher Ausklang des Höhenweges, konditionell
durchschnittlich
Routenverlauf: Eishof – Eisjöchl – Stettiner
Hütte – Lazinser Alm – Lazinser Hof – Zeppichl –
Pfelders
Gehzeit: 5 ¼ Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 830; Abstieg 1170 m.
Weitere nützliche Informationen zum Meraner
Höhenweg:
Auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia finden Sie
weitere Informationen zum Meraner
Höhenweg
.
Themen, die Sie auch interessieren könnten:
Foto: SiMedia / Martin
Unterthurner
|