Trachten
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Südtirol besticht durch seinen besonderen Reichtum an lebendigem, kulturellem Erbe und versucht dieses auch zu schützen. Allein die
Vielfalt an Trachten spricht dabei für sich: Leinen, Leder und Loden, geklöppelte oder gehäkelte Spitzen, bunte Bänder, enge Mieder und brokatbesetzte Hüte.
Jedes Seitental wird von seiner eigenen Farbkombination regiert, Schürzen und Strümpfe wechseln in Länge und Aufmachung und manchmal sind die Kopfbedeckungen klein, gar unauffällig, dann wieder groß und mit glänzenden Perlen besetzt. Selbst die Schleife an der Schürze oder die Farbe des Hutbandes vermögen aufmerksamen Beobachtern
viel über deren Träger zu sagen: Ob er ledig ist etwa oder ob sich eine Heirat des reichen Schmuckes wegen lohnen würde.
Zahllose Vereine halten zudem an der traditionellen Bekleidung fest, bemühen sich aktiv darum, auch Jüngeren diese Lebenskultur schmackhaft zu machen. Grund genug, auch einige Schauräume und Trachtenmuseen einzurichten, um dieses Kulturgut begreifbar zu machen! So liefern etwa das
Volkskundemuseum in Dietenheim oder das Naturmuseum in Bozen Einblicke in das vielseitige, territorial stark variierende Trachtenleben Südtirols.
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