Almabtrieb
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In den Südtiroler Dörfern geht es im Herbst lustig zu, wenn Rinder, Schafe und Ziegen ins Tal zurückkehren, weil die Zeit der Sommerfrische auf den Almwiesen für die Tiere zu Ende geht. Zwischen
Kiahkemma (Kuhheimkehr) und Schafschnoad (Ankunft der Schafe) wird jeder
Almabtrieb zu einer beeindruckenden Begegnung mit dem Tiroler Bauernleben!
Rechts und links säumen Schaulustige den Weg und wer die Leitkuh mit dem aufwändig von Hand gefertigten Kopfschmuck als erster entdeckt, ruft mit lauter Stimme: „Da kommen sie!“, sodass alle Blicke alsbald Richtung Berghang wandern. Prächtig geschmückt ist aber nicht nur die
Kranzkuh, auch die übrigen sind mit Blumen und federkielbestickten Riemen bestückt, an denen Glocken den Takt läuten. Auch die Senner, Hirten und Hütermädchen putzen sich heraus, tragen
Lederhosen mit wollenen Joppen, Dirndln und Trachten!
Ebenso verlockend sind die kulinarischen Spezialitäten, die es mancherorts nur ein Mal jährlich am Tag des Almabtriebs gibt; so wie die typischen
Ahrntaler Topfnudeln etwa.
Kurz vor dem Einzug ins Dorf begrüßt dann auch die Musikkapelle die Heimkehrer mit einem Ständchen und so wird das Wiedersehen zu einem freudigen Fest für alle!
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